In den psychologischen Gruppen „ICH – DU – WIR“, wird, wie am Namen leicht zu erkennen ist, an drei Themenbereichen gearbeitet; so beginnen wir beim:
„ICH“: Hier sollen die Selbstwahrnehmung – körperlich wie seelisch – und die Fähigkeit sich auszudrücken verbessert werden: Wie geht es mir? Warum? Was brauche ich von anderen Menschen, traue ich mich zu fragen? ...
Sich kennen und annehmen lernen: Was mag ich an mir? Was kann ich gut?
Wir suchen in der Gruppe die Einzigartigkeit jedes Charakters und lernen in einer unterstützenden Art und Weise Feedback zu geben. Ein gutes Selbstbewusstsein hängt stark mit einem positiven Lebensgefühl zusammen!
„DU“: Durch schlechte Erfahrung wird unsere Fremdwahrnehmung verzerrt, wir erwarten Negatives und überhören dadurch oft Positives! Das Gegenüber richtig einschätzen lernen, nachzufragen bei Unklarheiten, bevor man gekränkt und beleidigt ist und offen zu sagen, was man verstanden hat, ist das Ziel dieses Teils.
„WIR“: Hier soll ein Wissen über Konflikt und Streit vermittelt werden: Wie kommt es dazu? Welche Stufen werden bei einem Streit immer durchlaufen, bis es zu Hass und Gewalt kommt?
Wie kann ich aussteigen und zu einer Lösung finden, die beide Parteien akzeptieren können?
Beim Vorbereiten eines Theaterstücks zu diesem Thema wird mit den Jugendlichen erarbeitet, welche Eigenschaften wichtig sind, um befriedigende Kontakte zu anderen zu erwerben und zu erhalten: gegenseitiger Respekt, Ehrlichkeit, Mut und Toleranz, dem anderen zuhören können ...
Der Kontakt zu Mitmenschen und zu uns selbst ist eine der wichtigsten und kann eine der schönsten Erfahrungen unseres Lebens sein – aber zu allem gehört eben ein bisschen Übung und Mut zur Veränderung!
Am Elternsonntag gibt es dann auch eine kleine Einführung für die Eltern, um die Kinder und Jugendlichen in diesem Lernprozess adäquat unterstützen zu können.